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Wie läuft eine Zwangsversteigerung ab?

Vom ersten Treffer bis zum Gerichtstermin: Unterlagen, Finanzierung und Sicherheitsleistung vorbereiten.

ZVGPro · Stand: 09.10.2026

Das Verfahren eindeutig finden

Beginne mit Objektort, Gericht und Aktenzeichen. Vergleiche den in ZVGPro ausgewiesenen Termin mit der aktuellen amtlichen Bekanntmachung. Die Adresse der Immobilie ist nicht automatisch der Ort des Gerichtstermins. Notiere den Stand der Unterlagen. Ein vergangenes Termindatum sagt allein nicht, ob ein Zuschlag erteilt wurde.

Unterlagen und Finanzierung vorbereiten

Lies das Gutachten mit Blick auf Besichtigungsumfang, Annahmen und offene Punkte. Halte Seitenverweise fest. Plane neben deinem Gebot auch weitere Kosten und eine begründete Reserve ein. Kläre vor einem Gebot die Finanzierung und die nötigen Nachweise.

Die Sicherheitsleistung rechtzeitig klären

Die Sicherheitsleistung beträgt im gesetzlichen Regelfall ein Zehntel des maßgeblichen Verkehrswerts; sie kann auf Verlangen erforderlich werden. Bargeld ist dafür ausgeschlossen. Die Voraussetzungen und zulässigen Formen regeln §§ 67–69 ZVG. Prüfe die konkreten Hinweise des zuständigen Gerichts rechtzeitig.

Was im Gerichtstermin passiert

Das Gericht gibt unter anderem die Versteigerungsbedingungen und das geringste Gebot bekannt. Die Entscheidung über den Zuschlag ist ein eigener Verfahrensschritt. Verwechsle daher Verkehrswert, geringstes Gebot, eigenes Gebot und Zuschlag nicht miteinander. Eine pauschale Aussage wie „immer ab 50 Prozent kaufen“ ist keine belastbare Kaufgrundlage.

So hilft dir ZVGPro bei der Vorbereitung

Suche eine Immobilie und öffne die verfügbaren Unterlagen. Mit Objektpass oder Pro kannst du wichtige Textstellen, Notizen und eigene Kostenrechnungen in einer Akte sammeln. Die verlinkten Originalunterlagen bleiben die Grundlage.

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Quellen

Allgemeine Informationen zur Vorbereitung, zusammengestellt von ZVGPro. Die konkrete rechtliche und steuerliche Beurteilung hängt vom jeweiligen Verfahren ab. Quellenstand: 09.10.2026.